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Hier habe ich meine Gedanken und Erlebnisse aufgeführt, für alle, die sich dafür interessieren. Die Einträge sind tagebuchartig – der letzte Beitrag am Anfang.
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Hier ist jetzt Schluß

... aber es geht weiter. Ein neuer Blog signalisiert für mich: "neue Wege - neue Chancen".

Es gibt jetzt den Blog:  Ihaveadream.Alltag 

(hab ich nachträglich von zweien in einen Blog gepackt und in zwei Kategorien eingeteilt)

Anmerkung für Blogfremde: Hinter den blauen Buchstaben steckt der Link dorthin - einfach die blaue Schrift anklicken, und du gelangst auf den neuen Blog.

Ihr seid herzlich eingeladen!

1.5.09 22:43


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Konzert

... ist vorbei. Hach, war das schön

Eine ganze Menge Lieder aus der Zeit meiner Jugendjahre. "Die Liebe hört niemals auf" und "Laß dir an meiner Gnade genügen" und "Einer  trage des anderen Last" .... Ein bißchen wehmütig hat mich das Ganze gemacht. Aber erst nachher. Während eines Konzertes mit Siegfried Fietz kann man garnicht wehmütig sein. Da muß man dauernd mitsingen. Aus fast allen Liedern, wenigstens einen Satz, der war von dem "Volk" zu singen.

Irgendwie habe ich gerade das Gefühl, etwas verloren zu haben, von dem, was ich damals hatte. Vielleicht die Unbeschwertheit - die Leichtigkeit des Lebens, wenn man jung ist, und Träume hat, von denen man glaubt, daß sie in Erfüllung gehen.

Ich glaube, heute brauche ich zum Einschlafen Musik-Stöpsel in den Ohren.  Gute Nacht!   

21.4.09 22:13


Fahrradsaison

Heute Mittag habe ich meine ganz persönliche Fahrrad-Saison eröffnet. Zunächst bin ich nur ein Stück gefahren, weil ich am Anfang mein Gesäß doch arg spüre. Dabei habe ich vergessen, daß ich mir letzten Herbst doch noch einen Gel-Sattelbezug gekauft hatte. Naja, die nächste Spritztour wird weicher.

Eine Weile habe ich auf einer Bank im Grünen gesessen, und nachgesonnen...      Bald wohne ich ein Jahr hier, und die Gegend ist einfach herrlich.

Heute Abend ist dann noch ein Konzert mit Siegfried Fietz. Das kostet zwar Eintritt, aber diesmal leiste ich mir das. Denn den wollte ich immer schon mal life erleben. Ganz schön viel los, grad hier ...

21.4.09 15:47


Schönes Geschenk

Gestern war in unserem Dorf Flohmarkt und geöffnete Geschäfte am Sonntag. War total viel los, für unseren kleinen Ort. Die Straßen waren zu Parkplätzen geworden, bis weit über den Ort hinaus.

Mittags hab ich mich dann auch mal in den Trubel gestürzt. Für mich waren aber auf den ersten Blick nur die Bücher interessant, wovon ich mir 3 Stück ergattert habe. Am Abend, als ich die Kirche zuschließen mußte, bin ich auf dem Rückweg nochmal hin, um zu schauen, wie es jetzt aussieht. Es waren schon alle beim einpacken - aber einige Dinge standen noch herum. Da erblickte ich ein E-Piano, auf dem ein Zettel besfestigt war, mit der Aufschrift: "Sonderangebot 8 €". Da ich die ganze Zeit vorher schon nach einem Musikinstrument Ausschau gehalten hatte, fühlte ich mich magisch dahin angezogen. Ich hatte mir vorher schon Keyboards angeschaut - die aber zu teuer waren für meinen Geldbeutel. Und weil ich eigentlich kein Instrument wirklich spielen kann, habe ich dann schon eingespeichert, daß ich für eine Mundharmonika spare - solch eine mit 2 Seiten. Mein Vater hatte auch so eine früher, und der war gar nicht sonderlich musikalisch.

Aber dieses E-Piano zog mich jetzt doch an. Denn 8 € kann ich sogar spontan noch finanzieren. Es stellte sich heraus, daß die vier tiefsten Tasten nicht mehr gehen - aber sonst wäre es in Ordnung, und hätte einen guten Klang - den man sogar noch variieren kann. Da diese Tasten am Ende sind, und noch genug Tasten für Musik übrigblieben, interessierte es mich trotzdem. Es hatte auch ein ganz nettes Gewicht, so daß ich grübelnd davor stand, ob ich denn sollte oder nicht ....

Ich hab's genommen, und heimgeschleppt, unterm Arm. Mußte es manchmal absetzen unterwegs, und kam prustend aber glücklich daheim an.

Es ist soo schön, einfach ein paar Tasten zu drücken, und daraus etwas zu improvisieren. Klar - Profis würden bei meinem Katzengejammer sicher fliehen. Aber mir gefällt's. Ist ein schönes Geschenk, das ich bekommen habe ... naja - mit nem kleinen Zuschuß halt.

20.4.09 13:46


Verschlossene Türen

heute war eine Prädikantin dran mit der Predigt. Der Text stand in Johannes 20, 19-29. Sie fing an mit den verschlossenen Türen, wohinter sich die Jünger aufhielten. Sie hatten Angst und waren mutlos. - Bezug auf unsere verschlossenen Türen, aus Angst vor dem, was uns erwartet.

Aber dann kam Jesus - ohne Hindernis. Und die Jünger wurden froh, als sie Jesus sahen - sie wurden wieder mit Leben erfüllt.

Thomas, der nicht dabei war, zweifelte. Zu ihm kommt Jesus extra noch einmal, damit er sehen und glauben kann. - Jesus kommt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern er sagt: Komm und sieh und fühle. Thomas hatte Jesus vorher nicht gesehen, und war in diesem Zweifel eine ganze Woche lang. In der Woche haben die anderen ihn in ihrer Mitte behalten, und für ihn mitgeglaubt. Als Thomas dann sehen und fühlen durfte, sagte er: Mein Herr und mein Gott. Er war der erste, der diese Aussage tat. Und das Wort jesu, daß die selig sind, die nicht sehen und doch glauben, gilt allen denen, die Jesus Zeit auf Erden nicht mehr miterlebt haben. Sie werden selig, wenn sie trotzdem glauben.

Man merkt, daß ich den Bezug zu Thomas am ansprechensten fand. Er war so menschlich und mir nahe. Immer wieder kam die Botschaft rüber: Jesus kommt den Menschen entgegen. Ja, das kann ich bezeugen. Er ist mir immer entgegen gekommen, und er läßt mich sehen und spüren. Zwar anders, als der Thomas damals, aber dennoch einsdrücklich genug.

Ich wünsche euch allen eine gute Woche.

19.4.09 21:39


Ein Traum und Erinnerungen

Heute morgen bin ich von einem Traum aufgewacht. ich war mit Menschen, die ich mal für Freunde gehalten habe, unterwegs. Ich versuchte immer wieder, den Anschluß zu bekommen, im Gespräch und im Zuwenden - aber es klappte irgendwie nicht. Und am Ende verpasste ich bei der Abfahrt sogar den Bus - sie fuhren mit meinem Gepäck - aber ohne mich davon ....

Es liegt für mich die Botschaft darin, daß es nicht mehr klappen wird, einen wirklichen Kontakt herzustellen zu diesen Menschen - ich hatte das nämlich die letzten Tage irgendwie versucht. Wie ich damit umgehen soll, weiß ich noch nicht, aber ich denke, das wird sich ergeben. Inzwischen tut es nicht mehr so weh, wie damals.

In der Dusche wurde ich dann plötzlich, durch eine Situation, wieder an eine Zeit erinnert, die sehr lange zurückliegt. Als ich 5 Jahre alt war, wurde ich mal für 6 Wochen zur Kur geschickt, in ein Kinderheim. Ich dachte, es ist komisch, an wie viele Dinge man sich erinnert - und solche, die man vergißt.

Ich wurde nicht darauf vorbereitet, daß ich dort hin muß. Meine Mutter hielt es für besser, wenn es überraschend kommt. (ein Punkt, den sie später als "falsch" bekannt hat). So wurde ich zurm Bahnhof gebracht, zu einer kleinen Gruppe von Kindern mit Betreuer in den Zug gesetzt, und ab ging's.

Die Zeit dort war schlimm. Es ging dort zu, wie beim Militär. Schläge gab es auch, aber das war ich von zu Hause gewohnt. Mittagsschlaf war Pflicht. Dann wurden wir ins Bett gepackt und hatten mucksmäuschenstill zu sein. Die Türen der Zimmer standen offen, und Betreuer waren auf den Fluren. Wenn nur ein Bett knarrte, wurde schon gemeckert. Am Besten war es, sich garnicht zu bewegen. - Die Krankenstation dort war auch immer besetzt. Komischerweise hatten ganz viele Kinder zwischendurch einen Furunkel im Gesicht - ich auch. Dann wurde ich ins Bett gepackt, und hatte dort zu ruhen - mehrere Tage. Da der Furunkel am Mund saß, bekam man das "Essen" in einer Schnabeltasse gereicht. - Irgendeine Grippe hatte ich auch zwischendurch, daran erinnere ich mich noch, daß ein großer Junge auch im Zimmer war und lauter Unsinn redete. Schwitzpackungen bekam man dann - das war früher schon üblich, kannte ich von zu Hause. - Ein ganz einschneidender Punkt war das "Klogehen" - das war nämlich auch "eingeteilt. Klar, man konnte auch mal zwischendurch müssen - aber das habe ich irgendwie nicht so auf die Reihe gekriegt, weil ich gewohnt war, mich Ordnungen zu unterwerfen. So war nach jedem Essen offiziel Klogang angesagt. Wir standen in Reihen vor dem Klo, und wer wußte, daß er auch "was Größeres" mußte, der bekam ein Stück Klopapier in die Hand. Mein Problem war, daß ich vorher nicht sagen konnte, ob ich es brauchte. Also konnte ich mich ja auch nicht melden. Wenn ich dann merkte, daß es trotzdem "kam", unterdrückte ich es. Und weil ich mich nicht traute, es zwischndurch zu melden, passierte es dann, daß "es" in der Hose landete. - Aber damit war die Geschichte nicht zu Ende. Denn ich traute mich ja auch nicht, das zu melden. Also versuchte ich immer, beim An- und Ausziehen, hilflos zu tun, damit man mir half, und "es" entdeckt wurde. So habe ich "es" manchmal längere Zeit mit mir herumgetragen. - Einmal, als wir uns alle für ein "Solebad" fertig machen sollten, hatte ich solch ein beschmutzes Hemd an. Als ich es wieder anzog, sagte ein Mädel "einmal tut sie die Kacke nach vorne und einmal nach hinten" - Ich weiß nicht mehr, ob es dann, oder erst später entdeckt wurde. - Das Essen war auch ein Punkt, der in meiner Erinnerung ist. Aber nur das eine, was es komischerweise öfter gab. Das war Makaroni in roter Soße - mit Backobst. Das war so eklig für mich, und viele Kinder mochten das nicht. Aber wir wurden gezwungen, wenigstens einen Teller voll zu essen. Ich habe mir dann eine "Lösung" ausgedacht. Dabei habe ich die Makaronis einfach unzerkaut runtergeschlungen, um den Geschmack nicht zu spüren. Der Erfolg war, daß alles wieder retour kam. Und dann durfte ich vom Tisch aufstehen.

 Ich weiß noch, wie ich meiner Mutter entgegen "geflogen" bin, als sie mich vom Zug abholte. Ich durfte im Bus auf ihrem Schoß sitzen und bekam getrocknete Bananen zu essen.

Ich habe mir später oft Gedanken gemacht, wieso ich so unfähig war, mitzuteilen, was ich brauchte. Oder warum ich nicht z.B. so schlau war, immer das Klopapier zu nehmen. Ich war eben "Ordnung" gewöhnt, wozu der "Kadavergehorsam" gehörte. Aber als Kind denkt man eben einfach. -

Interessant, daß das auch *ich* war. Meine Gefühle in der Zeit weiß ich nicht mehr. Ich finde es sonst interessant, Erinnerungen mit den Gefühlen zu verbinden, an die ich mich erinnere. Aber manche Gefühle sind weg - es ist nur das Geschehen, wie,wenn ich einen Film schaue, an dem ich teilgenommen habe. Hier habe ich noch ein Foto von der Zeit:

18.4.09 09:41


Mißtrauen

Ich bin mißtrauisch geworden gegen Jemand, mit dem ich ab und zu zusammenarbeiten muß. Weil er krumme Sachen macht, die man ihm aber bisher nicht nachweisen kann, kommt in mir manches wieder an Verdacht auf, wie er auch schon versucht hat, mich zu schädigen.

Ich versuche, die Sache von Jesus her zu sehen. Er hat gegen seinen Verräter nichts unternommen, obwohl er wußte, daß er die Kasse veruntreut. Judas hat seinen Platz bei den engsten Freunden Jesu beibehalten dürfen, bis er sich selbst herauskatapultiert hat. - Ich wünsche für den Menschen, um den es mir geht, eigentlich, daß er "erwischt" wird, und aus meinem Umfeld entfernt wird. Es wäre zwar schwierig, für die Aufgaben, die er macht, wieder Jemand neuen zu finden, aber ich finde so die Situation auch nicht gerade prickelnd.

Ich weiß, daß Jesus mich immer vor größerem Schaden bewahrt. Soll das eine Prüfung meines Vertrauens sein? Denn Gott hat ja Möglichkeiten, in die verschiedensten Situationen hineinzuwirken. Daß er es mir zumutet, mit dieser Situation zu leben, läßt mich vermuten, daß ich etwas lernen soll daran. Aber was, das weiß ich noch nicht. Und deshalb verunsichert mich die Situation. Vielleicht muß ich einfach wieder mehr Vertrauen lernen.

 

17.4.09 11:59


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