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Gebote

Über die Gebote der Bibel habe ich nachgedacht. Nicht nur die bekannten 10 Gebote, sondern alle Forderungen, die an Menschen gestellt werden, in der Bibel. Das ist eine ganze Menge. Und weil es kein Mensch schafft, diese Forderungen vollends zu erfüllen, oft noch nicht einmal, sie zu verstehen, wird daran herumgearbeitet, und passend gemacht, um sie Menschen zugänglicher zu machen.
Mir fällt dazu dann die Auslegung eines Predigers ein, der sagte, daß die Gebote in erster Linie Gottes Wesen beschreiben.
Weil kein Mensch Gottes Wesen ganz begreifen kann, sondern höchstens einen kleinen Einblick bekommen kann, durch die Beziehung zu Gott, gibt es oft solch unterschiedliche Auffassungen, wie „man“ leben sollte, als Christ. Dabei setzen Menschen ihr eigenes Verständnis als Norm, und deklarieren es als „Gottes Wort“.
Ich denke, die Gebote, als Leitplan, gelten in ganzer Vollständigkeit. Da, wo man anpassen will und abstreicht oder zufügt, ist es nur ein Versuch, Gott zu erfassen, um sich ein „Bild“ von ihm zu machen – was sogar eines der 10 Grundgebote ist, daß man das nicht soll.

 

Jesus hat das Gesetz erfüllt – sagt er selbst. Das heißt nicht, daß die Gesetze jetzt abgeschwächt werden, sondern daß Jesus alle Konsequenzen, für die Menschen, auf sich genommen hat.
Wenn wir durch Jesus in eine Beziehung zu Gott kommen, schafft er es tatsächlich, daß wir fähig sind, manche Gebote zu halten, die wir vorher nicht halten konnten, weil wir durch die Beziehung verändert werden. Dabei bleiben wir aber Menschen, mit allen Fehlern, die vorkommen können, solange wir auf der Erde wohnen.

 

Christsein bedeutet nicht, die Gebote zu erfüllen, sondern in einer Beziehung zu Gott zu stehen, durch Jesus Christus. Dadurch haben wir Teil am Guthaben, nämlich die Erfüllung der Gesetze durch Jesus. Er füllt die Lücken, die durch unser Versagen entstehen. Darum sind wir frei von Druck und Normen, die uns Regeln auflegen wollen, die angeblich von Gott kommen.

 

Jesus hat auch die Gebote in einem Wort zusammengefasst: „Liebe“. Dabei hat er gesagt, daß die Liebe zu Gott an erster Stelle steht – einfach, damit wir an der Quelle sind, die Liebe vergibt – und die dann ausströmen kann an die Menschen, mit denen wir zusammen kommen. Dann ist diese Liebe aber nicht unser Tun, sondern wir haben Anteil an der Liebe Gottes – und deshalb kann  diese Liebe etwas bewirken in den Herzen der Menschen, die sie trifft.

 

Deshalb ist es völlig daneben getroffen, wenn wir die Christen an ihren Taten messen wollen, und ihnen Normen auferlegen, die eigentlich uns selbst gelten. Gott hat mit jedem Menschen seinen eigenen Plan und Weg, darum sind die Aufträge auch unterschiedlich, und die Wahrnehmungen der Gebote auch.

 

Unter diesem Aspekt könnten wir eigentlich einander akzeptieren, bei aller Unterschiedlichkeit. Jesus hat gesagt, an der Liebe untereinander sollte man Christen erkennen.

 

Gebote bedeuten also eher: Barmherzigkeit und Gnade, weil wir nicht mehr zur Rechenschaft gezogen werden, wenn wir die Beziehung wollen.
Übrigens hat Gott auch schon im Alten Testament der Bibel Barmherzigkeit gewährt. So ist das eines von Gottes Eigenschaften, und die Gnade nicht erst eine Erfindung des Neuen Testaments.
15.4.09 13:02
 


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