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Loslassen

... ist ein wichtiges Thema für mich, und passt fast auf alle meine Lebensbereiche.  Ich habe es auch schon in einigen Einträgen thematisiert - z.b. hier. Erst wenn ich loslasse, werde auch ich losgelassen, und bin frei.

Ich habe versucht, einige Widersprüche in meinem Leben auszuräumen, indem ich darüber redete. Aber immer steht bei mir im Hintergrund, daß ich niemanden verärgern will, und anerkannt werden will - und deshalb auch immer so rede und schreibe, daß es möglichst ausgeschlossen ist, daß man mich ablehnt. Daß dabei dann oft das Thema baden geht, worüber ich gerade reden will, ist verständlich. Und außerdem gelingt es mir meistens noch nicht einmal, auszuschließen, daß ich niemanden auf die Füße trete. Und wenn ich das dann richtig stellen will, dann gerate ich immer tiefer rein - ein Fettnäpfchen  löst das andere ab.

Heute habe ich wieder eine Lösung gefunden, wie ich loslassen kann. Ich habe mich, in einer Gemeinschaft, für mein Verhalten entschuldigt. Damit mußte ich mein eigenes Verhalten bloßstellen - mit der Erfahrung, daß das der Weg ist, auf dem ich frei werde. Und dabei habe ich so lange gekämpft, mit immer mehr Labyrinthen. Ich kämpfe mit dem Gedanken, nicht ohne Anerkennung von Menschen leben zu können. Aber ich kann! Weil ich von Gott anerkannt bin - und zwar ganzheitlich.

Schon lange weiß ich das - vom Wortlaut her. Mein Herz ist aber immer noch dabei, das zu buchstabieren.

Manchmal denke ich, mein Leben ist eigentlich gut abgeschlossen, und ich kann jetzt gehen. Und dann kommen Situationen, in denen ich feststelle, daß ich noch nicht viel begriffen habe, und noch viel lernen muß. Ob das ein Hinweis auf noch ein  langes Leben ist, weiß ich nicht. Aber ich will die Zeit, die ich habe, nutzen, um loszulassen, und frei und unbeschwert gehen zu können.

16.4.09 14:30
 


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